Willkommen beim DFG-Graduiertenkolleg Contradiction Studies
Das internationale und interdisziplinäre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg (GRK) »Contradiction Studies« an der Universität Bremen erforscht seit Mitte 2022 die Herausbildung, Aushandlungen und Erklärungsgrenzen von Widerspruch. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Ordnungsfigur des Widerspruchs mit dem Gebot der Widerspruchsauflösung häufig in einem Spannungsverhältnis zu alltäglichen Erfahrungen von Widersprüchlichkeiten des Zusammenlebens steht. weiterlesen

News
-
Vortrag von Franziska Moosmann in der Katholische Akademie des Bistums Hildesheim
Am 05.05.2026 stellt GRK 2686-Fellow Franziska Moosmann ihr laufendes Dissertationsprojekt in der Reihe „Mission und Kolonialismus“ der Katholischen Akademie des Bistums Hildesheim vor. Der Vortrag mit dem Titel Missionssammlungen aus kolonialen Kontexten: Historische und dekoloniale Annäherungen gibt Einblicke in zentrale Fragestellungen und Ansätze des Projekts […]
-
Contradictions Festival – 10 years WOC
Vom 10.–14. November 2025 veranstaltet die interdisziplinäre Verbundforschungsplattform Worlds of Contradiction (WOC) aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens das WOC Contradictions Festival in Kooperation mit dem Bremer DFG-Graduiertenkolleg 2686 – Contradiction Studies, dem Berliner DFG-Graduiertenkolleg 2638 – Normativität, Kritik, Wandel, der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS), dem Frankfurter Institut für Sozialforschung (IfS) und…
-
GRK-Mitglied Klaas Anders in zwei neuen Podcastfolgen zu seiner Forschung
GRK-Mitglied Klaas Anders ist derzeit in zwei Podcasts zu hören: Im Podcast des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen spricht er über die Migrationserfahrungen von Unterzeichner:innen der Charta 77 und deren Neuanfang in Wien. Zudem ist er im Podcast von Radio Prague International zu Gast, wo er über das tschechoslowakische Exil in der Bundesrepublik Deutschland spricht und damit Einblicke…
Publikationen
-
In Debatten um Wissenschaftsfreiheit in Deutschland wird nicht selten der aus dem nordamerikanischen Raum stammende Begriff der Cancel Culture gebraucht, um eine Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit zu monieren, die durch eine Verengung von Grenzen der Sagbarkeit bedroht sei. Im semantischen Kampf um Wissenschaftsfreiheit steht diesem Standpunkt […]
-
Wissenschaftsfreiheit betrifft uns alle. Sowohl Personen außerhalb der Wissenschaft, insofern sie vom gesellschaftlichen Einfluss wissenschaftlichen Handelns betroffen sind, als auch diejenigen, die selbst wissenschaftlich tätig sind. Dieses Betroffen-Sein tritt im wissenschaftlichen Alltag häufig in den Hintergrund; Wissenschaftsfreiheit ist schließlich nicht das Ziel oder Ergebnis wissenschaftlicher […]
-
Die Autor*innen analysieren aus Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen aktuelle Diskurse um das kontroverse Feld der Wissenschaftsfreiheit. Im Mittelpunkt stehen Rekonstruktionen unterschiedlicher Diskursperspektiven und sozialer Positionierungen. Die Beiträge nähern sich dem Thema sowohl durch eine theoretische Konzeptualisierung von Wissenschaft und Wissenschaftsfreiheit – juristisch, politologisch und diskursanalytisch – […]
Veranstaltungen
-
Franziska Moosmann — Widersprüchliche Artefakte. Missionarische Sammlungen zwischen kolonialer Wissensproduktion und dekolonialer Gegenarchivierung
-
This collaborative workshop will engage in a close reading and critical analysis of primary source documents (in English translation) from 4 key moments in post-World War II German history: an excerpt of a transcript from a focus group discussion among working-class women held in 1950 in Frankfurt/Main, in which themes of Nazi sexual politics and…
-
Entanglements of Science and Religion in making sense of Obstetric Violence: How 18th-century imperial religion perspectives on the black female shaped, and continue to shape healthcare practices towards black women in postcolonial South Africa The research argues that the current lack of persistently decent obstetric […]
Die Mitglieder des GRK
Das Kolleg wird von dreizehn Wissenschaftler*innen der Universität Bremen getragen und ist ein Ort des interdisziplinären Austauschs von empirischer Kulturwissenschaft, Sozial- und Kulturanthropologie, Interdisziplinärer Linguistik, Literaturwissenschaft (Romanistik, nordamerikanische und postkoloniale Literaturen, Ältere deutsche Literaturwissenschaft), Rechtswissenschaft, Humangeographie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft Osteuropas, Philosophie und Religionswissenschaft.
