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Sprachenimages

Ein korpuslinguistischer Zugang zu medial vermittelten Stereotypen von Einzelsprachen

Beitrag

Anna Mattfeldt

2026

Assoziationen, die wir mit bestimmten Einzelsprachen verbinden, sind nicht nur von unseren persönlichen Erfahrungen und (Sprach-)Kenntnissen, sondern auch von diskursiv vermittelten Attributen, die Sprachen zugeschrieben werden, geprägt. Auch wenn man eine Sprache nicht selbst beherrscht, verbindet man mit ihr möglicherweise bestimmte Vorstellungen, beispielsweise hinsichtlich ihrer Relevanz in wirtschaftlichen Zusammenhängen. Viele dieser Informationen werden (massen-)medial vermittelt; teils geschieht dies lediglich implizit durch Verknüpfungen der Sprachenbezeichnung mit bestimmten Personengruppen. Dies kann möglicherweise auch gesellschaftliche Auswirkungen haben und zur Bildung von Stereotypen beitragen. Dieser Beitrag setzt sich zum Ziel, sprachliche Spuren der medialen Darstellung von vier Sprachen (Arabisch, Türkisch, Französisch und Englisch) in einer Kombination qualitativer und quantitativer Schritte zu untersuchen und kritisch zu diskutieren.


Mattfeldt, Anna. 2026. Sprachenimages. Ein korpuslinguistischer Zugang zu medial vermittelten Stereotypen von Einzelsprachen. In Andrea Daase & Anna Mattfeldt (Hrsg.), Mehrsprachigkeit im Widerspruch – (Un-)Doing linguistic and cultural differences. Sprachliche Praktiken in der Migrationsgesellschaft. 163–185. Münster: Waxmann, https://www.waxmann.com/buecher/Mehrsprachigkeit-im-Widerspruch-%E2%80%93-Un-Doing-linguistic-and-cultural-differences.

ISBN: 9783818800765

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